Jungfernfahrt mit Grabner Trimaran PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Herbert Pesendorfer   
Montag, den 13. August 2007 um 23:59 Uhr
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Eindrücke von der Jungfernfahrt mit dem Grabner Adventure SL Trimaran auf dem Obertrumer See bei Salzburg.

Am 20.05.2007 war es endlich so weit. Das Segel-Kit ist zusammengebaut (Umbau von Adventure auf Adventure SL), die Bohrungen für das Ruder sind gesetzt. Eine kurze Bastelstunde ... mit Probeaufbau des gesamten Bootes. Zur Übung und zur Sicherheit.  Lediglich eine Bohrschablone aus Papier wäre die Krönung gewesen.

Die drei Taschen (Segelausrüstung, Paddeltasche und Bootsrucksack) in den Galaxy eingeladen. Dazu habe ich einen Sitz herausgenommen, um die lange Tasche für die Segelausrüstung leicht unterzubringen. Frau und Kinder eingeladen und nun geht es auf zur Jungfernfahrt auf den Obertrumer See.

Hinter dem Wartstein laden wir das Boot und die Segelausrüstung auf einen Eckla Beach-Trolley. Der Bootsrucksack unten, der Segelsack oben drauf, aber unter dem Bügel. Nun lässt sich das gesamte Equipment mit der Trageschlaufe am Segelsack leicht alleine auch auf längeren Wegen transportieren. Lediglich die Schwimmhilfe (sind bei mir am Boot Pflicht) muss jeder selbst tragen. Ja, Ich weiß, ein Bild sagt mehr als tausend Worte- ich werde demnächst eines hier einstellen.

Das Boot ist im Team im Nu (ca 30 min) mit der Besegelung wieder aufgebaut. Der Wind ist vielversprechend (geschätzte 2-3 Bft) und dann gehts los ... 

Ein paar Manövertests und dann gleich aufkreuzen. Teilweise erreiche ich Geschwindigkeiten von 5 km/h, wie mir mein GPS mitteilt. Auch die Mitreisenden haben ihre helle Freude, besonders die Galionsfigur ;-). 

Am NO-Ufer beobachten wir noch ein paar Enten und staunen über die geringe Wassertiefe. Dann heißt es wieder ab nach Hause. Vor dem Wind reiten wir direkt wieder zur Ausgangsstelle zurück. 

Meine Eindrücke

  • Die Umrüstung vom normalen Kanadier zum Segelboot geht einfach und schnell. Lediglich eine Bohrschablone würde die Sache noch beschleunigen und vereinfachen.
  • Der Aufbau ist wirklich leicht und flott zu bewerkstelligen
  • Die Ausleger geben dem Boot eine gewaltige Stabilität, auch hart am Wind.
  • Das Boot läuft flott (tw 5 km/h) und stabil
  • Die Manöver lassen sich einfach setzen
  • mir fehlt ein Windrichtungsanzeiger - da werde ich noch eine Lösung finden müssen.
Nach der Fahrt ist das gesamte Boot wieder in Kürze zusammengelegt und verstaut. Für die Familie war es ein sehr gelungener Ausflug mit neuem Speilzeug ;-)

GPS-Aufzeichnung

Wenn man der aufgezeichneten Linie mit der Maus folgt, dann erscheint an manchen Stellen ein ein Finger. Bei einem Klick erscheint dann weitere Information zu Geschwindigkeit etc. 

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 02. Februar 2009 um 16:15 Uhr
 

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